Dagersheim: Schwäbische Mundart in der Festhalle
Dagersheim. Mehrere Jahrzehnte ist die von Werner Laier gegründete Theatergruppe des Liederkranzes Dagersheim bereits alt, aber sie versteht es auch unter der Leitung von Wolfgang List immer noch, mit schwäbischen Theaterstücken die Säle zu füllen und die Lachmuskeln des Publikums zu strapazieren. So waren auch die beiden Aufführungen der Komödie „Bis(s) zum Herzinfarkt“ von Jasmin Leuthe am Wochenende in der Festhalle Dagersheim wieder hervorragend besucht.
Ein scharfer Rettich
Im Zentrum stehen die befreundeten Ehepaare Mathilde und Franz Pfeifle (Anita Schmidt und Wolfgang List), Vroni und Alfred Eberle (Angelika Kuch und Werner Laier) und Mariele und Heiner Gruber (Heidrun Heinkele und Dieter Nagel), die begeistert und mit wohligem Gruseln aus der Kinovorstellung eines Dracula-Filmes zurückkehren. Durchs Fenster erspähen die Damen, wie im Nachbarhaus ein „scharfer Rettich“ von einem Mann einzieht. Verglichen mit ihm erinnern ihre Gatten eher an welkes Gemüse, was sie die drei bedauernswerten Mannsbilder auch mehr als deutlich spüren lassen.
Ein hinterlistiger Plan
Die Reaktion der drei Freunde lässt natürlich nicht auf sich warten: Zum einen engagieren sie einen Personal Trainer (Klaus Zimmermann), der sie sportlich und figurmäßig wieder auf Vordermann bringen soll, zum anderen gewinnen sie den „scharfen Rettich“ Benno (Marc Bross), den Franz von einem Englischkurs kennt, und die mannstolle Nachbarin Frieda (Sandra Laier) für einen hinterlistigen Plan.
Benno macht als neuer Nachbar einen Antrittsbesuch bei den drei Damen und stellt sich dabei in schwarzem Umhang als Graf Draco aus Transsilvanien vor. Als er nur dunklen Rotwein trinken will, Knoblauchkäse wegen einer Allergie ablehnt und schließlich Frieda in den Hals beißt, ist allen klar: Graf Dracula persönlich hat sich im Nachbarhaus eingenistet!
Zur Abwehr engagiert das Damentrio Loretta Baretta (Kathrin Zimmermann), eine Spezialistin für paranormale Phänomene. Diese wirbelt mit Pflock und Messer durchs Zimmer und droht den armen Benno zu pfählen, was die wieder aufgetauchten Männer zum Geständnis zwingt. Benno verschwindet mit der attraktiven Loretta, Frieda bleibt leider unbemannt und die drei Damen haben vom „scharfen Rettich“ genug und sind wieder mit ihrem „welken Gemüse“ zufrieden. Ende gut, alles gut – auch für die Akteure und Souffleuse Elisabeth Müh, die mit langanhaltendem Beifall belohnt wurden.

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