

Böblingen. „Uns hat eine Weihnachtsüberraschung ereilt“, sagte Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz (Bild: dih) eingangs der Gemeinderatssitzung am Mittwochnachmittag. Vor wenigen Tagen eingegangene Messbescheide von Top-Gewerbesteuerzahlern führten „zu einem unerwarteten und nicht erwarteten Geldsegen“, so Dr. Stefan Belz.
Der Geldsegen in Zahlen ausgedrückt: Statt wie bisher für das laufende Jahr 95 Millionen Euro darf die Stadt jetzt mit 19 Millionen Euro mehr rechnen – also mit 114 Millionen Euro. Dieser Rekord-Einnahmebetrag soll im kommenden Jahr noch einmal übertroffen werden: Zu den im Haushaltsplan für 2023 festgehaltenen 95 Millionen Euro, mit denen bisher kalkuliert worden ist, kommen 35 Millionen Euro hinzu – in Summe darf die Stadt also mit 130 Millionen Euro planen. „Diese sehr erfreulichen Zahlen konnten wir allerdings in der kürze der Zeit nicht mehr in unseren Haushaltsplan für 2023 mit einarbeiten können“, so Dr. Stefan Belz.
Dazu erklärte der Oberbürgermeister: „Wermutstropfen dieser höheren Einnahmen ist, dass sich das Thema in höheren Fag-Umlagen niederschlägt, ab 2025 müssen wir mit höheren Zahlungen rechnen.“




