Sindelfingen: Schneekanonen für den Skihang an der Winterhalde Sindelfingen
Sindelfingen. Rund 200 000 Euro investiert die Stadt in die Beschneiungstechnik. „Mit dieser Investition machen wir unseren Skihang fit für die Zukunft. Mit der modernen Beschneiungsanlage tragen wir dem Bedürfnis vieler Sindelfinger nach wohnortnahem Wintersport Rechnung und machen die Winterhalde zudem zu einem attraktiven Ziel für Gäste aus nah und fern“, sagt Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.
Geliefert und installiert werden die Schneekanonen im November, rechtzeitig vor der neuen Wintersaison. Mit dem Südtiroler Hersteller Techno Alpin hat sich Sindelfingen die Beschneiungstechnik des europäischen Marktführers gesichert. Vor 40 Jahren baute der Eggentaler Georg Eisath im Skigebiet Carezza die ersten Beschneiungsanlagen in Südtirol. Anfangs wurde Eisath belächelt, heute kommt kaum mehr ein Skigebiet ohne Schneekanonen aus. Da will auch Sindelfingen nicht hinten anstehen. „Wir gehen mit der Zeit und sorgen dafür, dass der Wintersport bei uns eine Zukunft hat“, sagt Erster Bürgermeister Christian Gangl.
Moderne Beschneiungsanlagen sind in der Lage, auch bei Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt Schnee zu produzieren. Dabei wird thermische Energie genutzt, um die weiße Pracht zu erzeugen. „Und das Ganze auch noch mit umweltfreundlichen Energiequellen wie Holzabfällen oder Solarenergie“, sagt Dr. Karl Peter Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Sindelfingen, die das Winterhalden-Projekt als Kooperationspartner der Stadt zusammen mit dem Schneekanonen-Hersteller umsetzen werden.
Zusammen mit einer Schirmbar und einer Verleihstation für Ski und Schlitten soll die Winterhalde zum Wintersport-Zentrum werden. "Parkplätze sind am Badezentrum ausreichend vorhanden, außerdem wird es in der Hauptsaison einen Pendelbus vom Busbahnhof zur Winterhalde geben", sagt Baubürgermeistrin Dr. Corinna Clemens. Für den Betrieb der Schirmbar gebe es bereits Interessenten, so Corinna Clemens: "Wir sind in guten Gesprächen". Nach Informationen der SZ/BZ hat unter anderem Salvatore Romeo, Inhaber von Salvas Curry Truck am Grünen Platz in Sindelfingen, sein Interesse bekundet.
Glänzende Haushaltslage der Stadt
Dass die Stadt Sindelfingen die Winterhalde nun schon zum nächsten Winter zur Touristenattraktion machen kann, liegt an der glänzenden Haushaltslage. Ende letzten Jahres verkündete Kämmerer Wolfgang Pflumm eine vorzeitige Bescherung: Für das Jahr 2023 erhielt die Stadt Sindelfingen Gewerbesteuerzahlungen in Höhe von 320 Millionen Euro. Damit liegen die Gewerbesteuereinnahmen 100 Millionen Euro über dem Planansatz. Auch für das Jahr 2024 werden Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer erwartet. „Damit sind wir in der Lage, auch außergewöhnliche Projekte umzusetzen“, so OB Vöhringer: „Wir wollen ja auch unser Badezentrum für rund 100 Millionen Euro zum Spaß- und Familienbad ausbauen. Da sollen die vielen begeisterten Wintersportler in und um Sindelfingen nicht außen vor bleiben.“
Skilift wird geprüft
Ob die Winterhalde auch einen Skilift bekommt und ob auch die Skischanze wieder reaktiviert wird, steht noch nicht fest. „Wir werden dem Gemeinderat aber so schnell wie möglich die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie vorschlagen“, sagt Christian Gangl. Die Gemeinderatsfraktionen signalisierten ob der guten Finanzlage der Stadt und nicht zuletzt auch wegen der umweltfreundlichen Technik bereits Zustimmung. Schon in der Sitzung am 31. April will die Verwaltung dem Gemeinderat eine Sitzungsvorlage zum Winterhalden-Projekt präsentieren.
Aus der Sindelfinger Bevölerung gibt es bereits erste Reaktionen auf das Projekt. "Eine tolle Sache! Und konsequent. Wer 100 Millionen euro für ein Spaßbad ausgibt, für den sind ein paar Schnekanonen doch Peanuts", sagt der Sindelfigner Steffen Egeler.

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