

Böblingens Landrat Roland Bernhard hat sich in Sachen Windkraft klar positioniert und liegt damit im Grundsatz auf einer Linie mit den Sindelfinger Stadtwerken und mit Landesumweltministerin Thekla Walker.
Roland Bernhards klares Bekenntnis zu Windrädern ist zwei Erkenntnissen geschuldet. Zum einem ist ihm klar, dass die Energiewende ohne den massiven Ausbau der Windkraft nicht zu schaffen ist.
Zum anderen weiß der Landrat, dass der Windkraft-Zug im Land ohne den Kreis Böblingen abfahren würde, sollte sich die Kreisverwaltung dem Thema verschließen. Das will Roland Bernhard unbedingt vermeiden. Und er hat Recht damit.
Dass jeder mögliche Standort für Windräder Diskussionen auslöst, ist klar und durchaus verständlich. Umso wichtiger ist es, dass sich der Landkreis bei der Standort-Suche aktiv einbringt.
Denn grüne Energie zu erzeugen, das wird in Zukunft mehr denn je zum Standortfaktor für die Ansiedlung von Unternehmen werden. Und der Landkreis Böblingen hat als eine der europaweit stärksten Wirtschaftsregionen ein ureigenes Interesse daran, dass ihm dieser Standortfaktor nicht schon verloren geht, bevor es ihn richtig gibt.



