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Meine Meinung

Rassismus fängt mit der Sprache an

Rassismus braucht als Boden kein geschlossenes rechtes Weltbild. Bei der Wohnungssuche, auf Ämtern oder bei der Arbeitsplatzsuche lauert Rassismus in bürokratischen Strukturen und nicht zuletzt in der Sprache.

Wer in seiner Sprache bewusst an latent vorhandene Vorurteile anknüpft, verhält sich rassistisch. Um Angst zu schüren, Menschen zu isolieren und letztlich offenem und gewalttätigem Rassismus den Weg zu ebnen. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus wollen für die komplexe Problematik sensibilisieren.

Das ist gut so. Und doch liegt es an jedem von uns, im Alltag den Anfängen zu wehren.

tim.schweiker@szbz.de